HOCHWASSERSCHUTZ-SYSTEM
Überschwemmungen und Salzwasserintrusion sind wachsende Herausforderungen im Mekong-Delta, insbesondere in der Provinz Hau Giang. Saisonale Überschwemmungen in Kombination mit unregelmässigen Gezeiten und steigendem Meeresspiegel führen zu unvorhersehbaren Wasserstandsschwankungen, die Wohngebiete überfluten und den Alltag der Bevölkerung beeinträchtigen. Während der Trockenzeit bedroht Salzwasserintrusion die Süsswasservorräte in Tanks, Teichen und Haushaltsversorgungssystemen. Manuelle Überwachung ist zeitaufwändig, ungenau und bei sich rasch ändernden Bedingungen wirkungslos. Ein Schülerteam hat dieses automatisierte System entwickelt, um Gemeinden beim Schutz ihrer Süsswasserquellen zu unterstützen, Überschwemmungsrisiken zu reduzieren und schnell auf Umweltveränderungen reagieren zu können.
FUNKTIONSWEISE UND TECHNOLOGIE
Wasserstandssensoren messen kontinuierlich den Pegelstand in Tanks, Teichen oder Entwässerungsbereichen und senden die Daten an einen zentralen Mikrocontroller. Dieser vergleicht die eingehenden Daten mit voreingestellten Sicherheitsschwellenwerten und aktiviert bei Über- oder Unterschreitung automatisch Pumpen oder Entwässerungsventile zur Regulierung des Wasserstands. Indem das System den Wasserstand in einem sicheren Bereich hält, schützt es vor Überschwemmungen bei Flut und verringert das Risiko, dass Salzwasser in die Süsswasserspeicher eindringt. Ein integriertes IoT-Modul (ESP32) überträgt die Daten an eine Web- oder Mobilanwendung, sodass Nutzer den Wasserstand aus der Ferne überwachen und rechtzeitig Warnmeldungen erhalten können. Dieser automatisierte Ansatz gewährleistet kontinuierlichen Schutz, schnellere Reaktionszeiten und ein verbessertes Wassermanagement für Haushalte und hochwassergefährdete Gemeinden.




