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Autor: Dariu-Admin

AWAKENING HERITAGE – EIN DIGITALES ÖKOSYSTEM FÜR LOKALES KULTURERBE

Projekte In der Provinz Vinh Long, einem Zentrum der traditionellen vietnamesischen Ziegel- und Rottopf-Brennereien, lebt ein Grossteil dieses lokalen Kulturerbes nur noch in der Erinnerung fort: Die alten Brennöfen verstummen, während jüngere Generationen sich lieber ihren Bildschirmen zuwenden. Ein Schülerteam des AI Clubs der My An Secondary School wollte diese Lücke schliessen: Awakening Heritage nimmt traditionelle Ziegel, roten Töpferton, Modelle von Brennöfen und selbst hergestellte Handwerksstücke als Ausgangspunkt und verbindet sie mit einem lebendigen digitalen Lernökosystem – mithilfe von QR-Codes, 3D-Modellen, KI und MINT-Elementen können Schülerinnen und Schüler die Geschichte und Kultur ihrer Region durch Technologie statt nur über Lehrbücher entdecken.

WIE FUNKTIONIERT ES?

Die Schülerinnen und Schüler dokumentieren Artefakte mittels hochauflösender Fotografie, QR-Codes, Video und digitalen Karten und bauen so ein cloudbasiertes Kulturerbe-Archiv auf, bei dem KI hilft, Inhalte zu klassifizieren, zu beschriften und zu vertonen. Jedes Objekt wird zum Ausgangspunkt einer Lernreise – echtes Artefakt, QR-Code, AR-Ansicht, 3D-Modell, KI-Erklärung und schliesslich eine praktische MINT-Aufgabe mit Sensoren, 3D-Druck oder einfacher Programmierung – während ein KI-Tutor und ein Kulturerbe-Chatbot den Schülerinnen und Schülern erlauben, Fragen zu stellen und eigene digitale Inhalte zu erstellen. Der Ausbau folgt einem Drei-Stufen-Plan: 2026 die digitale Grundlage mit Aufzeichnungen, Geschichten und einem Dashboard; 2027 KI-, AR- und IoT-gestütztes „Heritage STEM»-Lernen; und bis 2028 ein vollständiger virtueller Kulturerbe-Raum mit 360°-VR-Touren, einem digitalen Museum und mehrsprachiger KI-Erzählung – ein Modell, das die Schule sich wünscht, dass es künftig auch andere Schulen als „Eine Schule – ein Kulturerbe-Raum» übernehmen können.

KI-TOURISMUSKARTE DER PROVINZ VINH LONG MIT SPRACHSTEUERUNG

Die Provinz Vinh Long — neu zusammengelegt aus Vinh Long, Tra Vinh und Ben Tre — zieht mit historischen Stätten, Kulturerbe und lokaler Küche jedes Jahr Hunderttausende ins Mekong-Delta. Doch aktuelle Informationen zu den Sehenswürdigkeiten der Region sind schwer zugänglich, und Papierkarten sind sperrig und schnell veraltet. Ho Phuong Tram, 16-jährige Schülerin der Tieu Can High School, wollte diese Lücke schliessen: mit einer interaktiven, sprachgesteuerten Tourismuskarte, die künstliche Intelligenz, Bluetooth- und WLAN-Verbindung und eine mobile App vereint.

WIE FUNKTIONIERT ES?

Eine mehrschichtige Karte aus Schaumstoff und Acryl bildet die Geografie der Provinz ab, LED-Leuchten markieren jede Gemeinde und jeden Bezirk. Nutzerinnen und Nutzer verbinden ihr Smartphone per Bluetooth und steuern die App Smart Answer per Sprache durch vier Themenbereiche — Sehenswürdigkeiten, Kulturerbe, lokale Spezialitäten und bekannte Persönlichkeiten sowie einen Bezirksführer. Ein Arduino Mega verarbeitet die Sprachbefehle, beleuchtet die entsprechenden Gebiete und antwortet mit gesprochenen Erläuterungen. Ein Solarpanel lädt die eingebauten Batterien und ermöglicht den Einsatz im Freien ohne Stromanschluss. KI-Werkzeuge unterstützten während der Entwicklung die Codegenerierung und Datenanalyse. In Umfragen unter über 500 Lehrpersonen und Schülerinnen und Schülern bewerteten mehr als 90 % die Karte als «zufriedenstellend» oder «sehr zufriedenstellend» — und über den Tourismus hinaus dient sie heute als STEM-Lehrmittel, das Hardware, Software und KI im Unterricht zusammenbringt.

Michael Baldinger neu im Stiftungsrat der Dariu Foundation

Wir freuen uns sehr, Michael Baldinger als neues Mitglied im Stiftungsrat der Dariu Foundation begrüssen zu dürfen.

Michael blickt auf mehr als 30 Jahre internationale Führungserfahrung im Finanzsektor zurück, zuletzt als Chief Sustainability Officer der UBS. In seiner Laufbahn hat er komplexe Transformationsprozesse gesteuert, tragfähige Beziehungen zu vielfältigen Stakeholdern aufgebaut und Organisationen durch tiefgreifenden Wandel geführt.

Mit seiner strategischen Weitsicht, internationalen Erfahrung und seinem Engagement für nachhaltige Wirkung ist er genau der Richtige, um das nächste Kapitel der digitalen Bildung für junge Menschen in Südostasien und Afrika mitzugestalten.

Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit Michael und darauf, gemeinsam neue Chancen für die nächste Generation zu schaffen.

ECOTWIN CLASS – ENERGIE UND RAUMKLIMA IN ECHTZEIT

Im heissen, feuchten Mekong-Delta Vietnams sind Klassenzimmer auf Ventilatoren, Licht und andere elektrische Geräte angewiesen — doch kaum eine Schule kann Energieverbrauch und Raumklima in Echtzeit erfassen. Strom wird verschwendet, und den Lehrpersonen fehlen die Mittel, um Temperatur und Luftfeuchtigkeit auf einem lernfreundlichen Niveau zu halten. Ein Schülerteam der Nguyen Binh Khiem High School for the Gifted in der Provinz Vinh Long wollte das ändern: EcoTwin Class erzeugt einen digitalen Zwilling des Klassenzimmers in Echtzeit — ein vernetztes System aus Sensoren, Dashboard und KI, das Energieverbrauch und Umgebungsbedingungen überwacht, Probleme meldet und Lehrpersonen hilft, einen grüneren, sichereren und intelligenteren Lernraum zu führen.

WIE FUNKTIONIERT ES?

Sensoren messen laufend Stromverbrauch, Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Licht. Ein Mikrocontroller übermittelt die Daten an einen Computer, wo sie in Python verarbeitet und auf einem Live-Dashboard dargestellt werden — Lehrpersonen und Schulleitung sehen die Verhältnisse im Klassenzimmer auf einen Blick. Eine KI wertet die Daten aus, erkennt Auffälligkeiten, prognostiziert Verbrauchstrends und schlägt Alarm, wenn Werte kritische Grenzen überschreiten. Nachhaltigkeit steckt schon im Aufbau: Rund 70 % des Modells bestehen aus wiederverwendeten oder umweltfreundlichen Materialien — darunter Sensoren und Kabel aus früheren STEM-Projekten sowie biologisch abbaubare 3D-Druckteile. Mit rund 748’000 VND pro Klassenzimmer ist das System auf Skalierung ausgelegt — von einem einzelnen Raum in Vinh Long bis zu Schulen in ganz Vietnam.

Der Jahresbericht 2025 der Dariu Foundation ist da

2025 erreichte die Arbeit der Dariu Foundation erstmals einen zweiten Kontinent: Über Asien hinaus gelangte sie in den Kilifi County in Kenia – Marokko folgte im Frühling 2026.

Künstliche Intelligenz rückte ins Zentrum der Stiftungsarbeit. Im Berichtsjahr eröffneten 24 neue Dariu Tech Clubs – womit ihre Gesamtzahl auf 232 in Vietnam, Bhutan, Kambodscha, Laos und Kenia stieg – und allein in Vietnam wurden in nur vier Monaten 30’000 Lehrpersonen in KI-Kompetenzen geschult. Seit 2011 hat die Stiftung 3,29 Millionen Schülerinnen und Schüler erreicht – die meisten von ihnen weiblich, ebenso wie die meisten der geschulten Lehrpersonen.

Mit Blick nach vorn wird die KI-Initiative 2026–2030 150’000 Lehrpersonen ausbilden, über 5 Millionen Schülerinnen und Schüler erreichen und 300 Dariu Tech Clubs nach Asien und Afrika bringen.

Jahresbericht 2025 lesen

Dariu Foundation und The President’s Award–Kenya unterzeichnen 24-Monats-Partnerschaft für angewandte KI

Eine neue, auf 24 Monate angelegte Partnerschaft zwischen The President’s Award–Kenya (PA-K) und der Dariu Foundation (TDF) bringt angewandte KI- und Digitalkompetenzen in die kenianische Jugendförderung. Das in Nairobi unterzeichnete Abkommen verankert die Initiative Dariu Tech Club in 60 von PA-K lizenzierten Zentren in den Regionen Nairobi, Central und Eastern.

Die zwölfmonatige Pilotphase startet am 1. Juni 2026 und soll mehr als 6’000 junge Lernende erreichen. Geschult werden 60 Award Leaders und Schulleitende sowie 60 erfahrene PA-K-Freiwillige, die im System als Master Trainer wirken. Die Teilnehmenden arbeiten an angewandter KI-Kompetenz und an Innovationsprojekten, die konkrete Herausforderungen in ihren Gemeinschaften adressieren.

Bei der Unterzeichnung waren hochrangige Vertreterinnen und Vertreter der Teachers Service Commission, des State Department for Youth Affairs and Creative Economy, von Kenya Vision 2030 sowie der County-Regierung Kilifi anwesend. PA-K-CEO Margaret Kiogora bezeichnete die Zusammenarbeit als wichtigen Schritt, um die digitale Handlungsfähigkeit junger Menschen im Land zu stärken – im Einklang mit dem Kernauftrag von PA-K, Jugendliche über non-formale Bildung und Lebenskompetenzen auf die Welt von heute vorzubereiten.

George Jilani, Kenia-Vertreter der Dariu Foundation, beschrieb das Vorhaben als Frage des Zugangs: «Wir sind hier, um Chancen umzuverteilen.» Junge Menschen, so Jilani, dürften im KI-Zeitalter nicht Zuschauer bleiben, sondern müssten es aktiv mitgestalten.

Das Programm steht im Einklang mit Kenya Vision 2030 und der Jugendförderungsagenda der kenianischen Regierung. Strukturierte öffentlich-private Zusammenarbeit wird dabei als Schlüssel verstanden, um den Zugang zu Schlüsseltechnologien zu erweitern.

AUTOMATISCHES PFLANZENPFLEGE-SYSTEM

In den fruchtbaren Anbaugebieten von Vinh Long im vietnamesischen Mekong-Delta gehört der Gemüseanbau zum Alltag — doch die meisten Bäuerinnen und Bauern pflegen ihre Felder weiterhin von Hand, abhängig von Wetter und Erfahrung. Die Folge: schwankende Erträge, hohe Arbeitskosten und unberechenbare Qualität. Ein Schülerteam der Tra On High School hat das Automatic Crop Care System entwickelt — ein Modell, das IoT und erneuerbare Energie verbindet, um sauberen, sicheren und nachhaltigen Anbau zu ermöglichen. Das System misst und reguliert Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Bodenfeuchte, Licht und Wassersalzgehalt automatisch und schafft so ein optimales Mikroklima für das Pflanzenwachstum.

WIE FUNKTIONIERT ES?

Betrieben mit Solarenergie und gesteuert von einem ESP32-Mikrocontroller, erfasst das System über ein Sensornetzwerk laufend Daten: Lufttemperatur und -feuchtigkeit, Bodenfeuchte, Wasserqualität und Sonneneinstrahlung. Auf dieser Grundlage aktiviert es automatisch Ventilatoren, Sprinkler und Sprühnebelsysteme zur Kühlung und Bewässerung und steuert Sonnenschutz und künstliche Beleuchtung. Solarpanel und Batterie dienen als Hauptstromquelle — das senkt die Energiekosten und sichert den durchgehenden Betrieb. Die Sensordaten erscheinen auf einem LCD-Display und in der E-Ra-App, sodass sich das System per WLAN oder Bluetooth aus der Ferne überwachen und steuern lässt — mit akustischen Warnsignalen, wenn Werte unter den Optimalbereich fallen. Eine kostengünstige, umweltfreundliche Lösung, die Handarbeit reduziert, Wasser und Strom spart und die Qualität der Ernte verbessert.

KI-GESTEUERTER CHATBOT-ROBOTER

In vielen Schulen wird Technologie nach wie vor hauptsächlich als einfache Lernhilfe eingesetzt. Inspiriert von der Industrie-4.0-Revolution hat ein Schülerteam beschlossen, das zu ändern — und einen physischen Roboter mit integriertem KI-Chatbot entwickelt. Der Roboter unterstützt Lehrpersonen und Schüler beim schnellen Zugriff auf unterrichtsrelevante Informationen, macht das Lernen interaktiver und unterhaltsamer und fungiert als freundlicher Klassenbegleiter, der Emotionen erkennen und auf die Stimmung der Nutzer reagieren kann.

FUNKTIONSWEISE UND TECHNOLOGIE

Der Roboter kombiniert KI, IoT und Spracherkennung, um eine natürliche, wechselseitige Kommunikation zu ermöglichen. Er basiert auf dem programmierbaren Yolo:Bit-Board mit WLAN- und Bluetooth-Konnektivität und nutzt eine Chatbot-Engine mit natürlicher Sprachverarbeitung, um Antworten zu verschiedenen Fächern zu generieren — von Mathematik und Naturwissenschaften bis hin zu Englisch. Die Hardware umfasst einen Mini-Computer, ein Touchscreen-Interface, ein 4G-SIM-Modul, ein Power-Board und Sensoren. Das System kann zudem Bedingungen im Klassenzimmer wie Temperatur und Beleuchtung überwachen und lässt sich per Smartphone steuern. Die Schüler programmieren die themenübergreifenden Antworten selbst, was den Roboter zu einem vielseitigen Lernassistenten macht, der bei Hausaufgaben hilft, Fragen beantwortet und auf freundliche, ansprechende Weise interagiert.

VTOB startet in Bhutan das KI-Bildungsprogramm DigiGyel


Thimphu, 1. April 2026

Am Morgen des 1. April brannten im bhutanischen Thimphu Butterlampen, ein Mönch sprach die Segensformeln der Marchang-Zeremonie – und wenige Minuten später war von Machine Learning, Computer Vision und neuronalen Netzen die Rede. Kaum ein Bild könnte besser zeigen, worum es bei DigiGyel – Building AI-Ready Youth and Schools geht: Tradition und Zukunft, Spiritualität und Code, Hochland und Hightech.

Mit DigiGyel lanciert unsere Partnerorganisation VTOB das Nachfolgeprojekt der erfolgreichen Digital Literacy Initiative (DLI), die zwischen 2022 und 2025 an 68 Schulen rund 25’000 Kinder an das Programmieren herangeführt hat. Jetzt geht es einen Schritt weiter. In den nächsten drei Jahren sollen 150 Schulen, 300 Lehrpersonen und rund 50’000 Schülerinnen und Schüler nicht nur digital, sondern KI-kompetent werden – mit 810 Laptops, spezialisierten Weiterbildungen und 150 von Jugendlichen geführten KI-Clubs, deren beste Projekte einmal im Jahr an einer nationalen Expo gezeigt werden.

Der Name ist Programm: Digi für das Digitale, Gyel für Nation und Sieg. Ein Wortspiel, das den Anspruch nicht versteckt.

«KI entwickelt sich rasant und wird jeden Menschen auf dieser Welt betreffen», sagt Thomas Trüb, Gründer und Präsident der Dariu Foundation. «Kinder müssen früh lernen, damit umzugehen – und zwar auch jene auf dem Land. Sie sollen die gleichen Chancen haben wie alle anderen.»

Dass diese Chancen in Bhutan jetzt konkret werden, ist der fortgesetzten Partnerschaft der Dariu Foundation und der Regula und Beat Curti Stiftung zu verdanken. Dass sie mit einer Butterlampe beginnen – ist typisch bhutanisch.

Dass diese Chancen in Bhutan jetzt konkret werden, ist der fortgesetzten Partnerschaft der Dariu Foundation und der Beat und Regula Curti Stiftung zu verdanken. Dass sie mit einer Butterlampe beginnt, passt.

HOCHWASSERSCHUTZ-SYSTEM

Überschwemmungen und Salzwasserintrusion sind wachsende Herausforderungen im Mekong-Delta, insbesondere in der Provinz Hau Giang. Saisonale Überschwemmungen in Kombination mit unregelmässigen Gezeiten und steigendem Meeresspiegel führen zu unvorhersehbaren Wasserstandsschwankungen, die Wohngebiete überfluten und den Alltag der Bevölkerung beeinträchtigen. Während der Trockenzeit bedroht Salzwasserintrusion die Süsswasservorräte in Tanks, Teichen und Haushaltsversorgungssystemen. Manuelle Überwachung ist zeitaufwändig, ungenau und bei sich rasch ändernden Bedingungen wirkungslos. Ein Schülerteam hat dieses automatisierte System entwickelt, um Gemeinden beim Schutz ihrer Süsswasserquellen zu unterstützen, Überschwemmungsrisiken zu reduzieren und schnell auf Umweltveränderungen reagieren zu können.

FUNKTIONSWEISE UND TECHNOLOGIE

Wasserstandssensoren messen kontinuierlich den Pegelstand in Tanks, Teichen oder Entwässerungsbereichen und senden die Daten an einen zentralen Mikrocontroller. Dieser vergleicht die eingehenden Daten mit voreingestellten Sicherheitsschwellenwerten und aktiviert bei Über- oder Unterschreitung automatisch Pumpen oder Entwässerungsventile zur Regulierung des Wasserstands. Indem das System den Wasserstand in einem sicheren Bereich hält, schützt es vor Überschwemmungen bei Flut und verringert das Risiko, dass Salzwasser in die Süsswasserspeicher eindringt. Ein integriertes IoT-Modul (ESP32) überträgt die Daten an eine Web- oder Mobilanwendung, sodass Nutzer den Wasserstand aus der Ferne überwachen und rechtzeitig Warnmeldungen erhalten können. Dieser automatisierte Ansatz gewährleistet kontinuierlichen Schutz, schnellere Reaktionszeiten und ein verbessertes Wassermanagement für Haushalte und hochwassergefährdete Gemeinden.

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Manuela Nieth
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